Quelle: Ruhrnachrichten Dortmund, 12.09.2013:

Versicherung: Kündigung bleibt teuer

"Die Kündigung einer Lebensversicherung bleibt in vielen Fällen ein Verlustgeschäft. Bei Verträgen, die bis 2007 abgschlossen wurden, müssen Versicherer wie bisher nur mindestens die Hälfte des Deckungskapitals auszahlen."

Mein Tipp:

Bezogen auf die eingezahlten Gelder stimmt diese Aussage: in der Regel verliert man Geld, d.h., man bekommt weniger zurück als man eingezahlt hat. Andererseits kann es trotzdem sinnvoll sein, einen Vertrag zu kündigen - nämlich dann, wenn man eine ertragreichere Kapitalanlage gefunden hat, die den bei der Kündigung erlittenen Verlust langfristig ausgleichen kann. Ob das realistisch ist, hängt von folgenden  Faktoren ab:

  • der Restlaufzeit
  • der notwendigen Rendite des neuen Vertrages.

Ob eine Kündigung sinnvoll ist, sollte man am besten vorher finanzmathematisch berechnen (lassen).

Überschrift und Kursivtext: Ruhrnachrichten Dortmund, 12.09.2013

Text: M. Dicke

 

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