Ruhrnachrichten Dortmund, 23.12.2010:

Weniger Geld im Alter

"Berlin. Weniger Geld aus der Lebensversicherung – das Bundesfinanzministerium erwägt, die Garantieverzinsung zum 01.Juli 2011 von derzeit 2,25 Prozent auf dann 1,75 Prozent zu senken."

Sollte die Reduzierung des Garantiezinses Realität werden, würden die Neuabschlüsse von Lebensversicherungen danach deutlich unattraktiver. Die letzte Senkung des Garantiezinses wurde 2007 durchgeführt - auf den bis heute gültigen Zinssatz von 2,25 Prozent.

Der Garantiezins ist gekoppelt an die durchschnittliche Rendite zehnjähriger europäischer Staatsanleihen und darf maximal 60 Prozent davon betragen.

 

Quelle: Ruhrnachrichten Dortmund, 23.12.2010

Überschrift und Kursivtext: Ruhrnachrichten

Text: M. Dicke


Kommentar von Michael Dicke:

Auch heute schon sind Lebensversicherungen m.E. eine sehr schlechte Kapitalanlage und für eine solide Altersversorgung auf keinen Fall zu empfehlen!

Als die Garantiverzinsung beim letzten Mal reduziert wurde, haben viele Vermittler dieses zum Anlass genommen, vorher noch möglichst viele Kunden zu werben. Das Argument war damals: "wenn Sie jetzt noch einsteigen, erhalten Sie den höheren Garantiezins für die gesamte Laufzeit!" - Fallen Sie nicht darauf herein - denn:

Mathematisch kann man beweisen, dass jede Kapitalanlage, die eine geringere Rendite als 4,5 Prozent p.a. erzielt, auf keinen Fall dazu geeignet ist, eine solide Altersversorgung unter Berücksichtigung der Inflation aufzubauen!


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