Ruhrnachrichten Dortmund, 23.12.2010:

Rendite auf Talfahrt

Der Bund der Versicherten (BdV) prognostiziert, dass sich Kunden kapitalbildender Lebensversicherungen auf weiter sinkende Überschussbeteiligungen einstellen müssen!

Die Inhaber von bestehenden Versicherungen werden in vielen Fällen  „bei weitem nicht das, was sie ursprünglich einmal versprochen bekommen haben“ erhalten - in Ausnahmefällen bekommen Kunden künftig nicht einmal das, was sie eingezahlt haben!

Wichtig:

Die Verzinsung bekommt man nur auf den Sparanteil eines Vertrages - nach Abzug aller Kosten, deren Höhe der Kunde in der Regel nicht genau kennt!

Die Kosten insbesondere für

  • Abschluss,
  • Versicherungsschutz und
  • Verwaltung

werden nämlich meiner Meinung nach immer noch nicht so ausgewiesen, wie es für den Kunden sinnvoll wäre!

Durch die Reduzierung der Verzinsung entstehen folgende Gefahren:

  • Es können sich weitere Lücken in der Altersversorgung ergeben, da sich die Ablaufleistung des  Vertrages verringert.
  • Falls die Ablaufleistung z.B. zur Tilgung einer Hypothek oder eines Darlehens geplant war, kann es existenzbedrohend sein, wenn sich diese um 20.000 oder 25.000 Euro reduziert - denn die Schulden müssen ja in jedem Fall gezahlt werden.

Überschrift: Ruhrnachrichten Dortmund, vom 23.12.2010

Text: Michael Dicke


Tipp:

Vertrauen Sie nicht einfach den Versprechungen von Versicherungen oder deren Vermittlern, sondern lassen Sie sich die Rendite eines Vertrages genau berechnen.

Wenn man die Kosten von Verträgen berücksichtigt, ergeben sich zur Zeit Renditen von unter vier Prozent! Und zwar unter Berücksichtigung der Kosten.

Mathematisch kann man allerdings beweisen, dass jede Kapitalanlage, die weniger als 4,5% Rendite p.a. erwirtschaftet, nicht geeignet ist, um eine solide Altersversorgung unter Berücksichtigung der Inflation aufzubauen.

Kontrollieren Sie doch einfach Ihr Versicherungsangebot, bzw. Ihren bestehenden Vertrag!

 

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