Ruhrnachrichten Dortmund, 23.12.2011:

Lebensversicherer zahlen weniger aus

"Anleger mit Lebensversicherungen müssen sich für 2012 auf dutlich sinkende Zinsgutschriften zumeist unter vier Prozent einstellen. Die zehn größten Lebensversicherer bedienen klassische Verträge laut Handelsblatt durchschnittlich nur noch mit 3,8 Prozent - nach vier Prozent in diesem Jahr."

 

Wichtig: diese Zinsgutschriften erhalten die Anleger nur auf den Sparanteil ihrer Beiträge, das ist der Anteil der monatlichen Zahlung, der nach Abzug der Kosten (Abschluss-, Verwaltungs- und Risikokosten) übrigbleibt!

Die tatsächliche Verzinsung der gesamten Einzahlung ist - unter Berücksichtigung der Kosten - deutlich schlechter. Wenn man dazu noch die Inflationsrate und die bei der Auszahlung fällige Steuer auf die "Gewinne" berücksichtigt, kann man meiner Meinung nach fast von einer Kapitalvernichtung sprechen.

 

Überschrift und Kursivtext: Ruhrnachrichten Dortmund vom 23.12.2011

Text: M. Dicke

 

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