Handelsblatt; 09.06.2011:

Riester-Kunden leiden unter Ergo

Und schon wieder ein ist der Ergo-Versicherungskonzern mit einem neuen Skandal in die Schlagzeilen geraten:

Wie ehemalige Generalvertreter dem Handelsblatt an Eides statt bezeugt haben, wurden bei ca. 70.000 Kunden zu hohe Verwaltungskosten bei Riester-Verträgen berechnet. Die Kunden haben in den Jahren 2005 und 2006 eine sogenannte "Kaiser-Rente" (der inzwischen zum Ergo-Konzern gehörenden Hamburg-Mannheimer-Versicherung) abgeschlossen.

In diesen beiden Jahren hat der Versicherer insgesamt 215.000 Verträge abgeschlossen. In ca. einem Drittel der Angebote waren jedoch die Kosten geringer ausgewiesen als später in den Verträgen, wodurch der Konzern bis zu 170 Millionen Euro zuviel eingenommen hat.

 

Daher mein Tipp: Vertrauen Sie niemandem "blind" bei der Kapitalanlage. Lassen Sie sich die Kosten der Anlage darstellen und schriftlich (über die gesamte Laufzeit des Vertrages) garantieren!

Überschrift: Handelsblatt

Text: M. Dicke

 

 

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